Sind Sie es leid, Energie und Nerven an schwierige Mitarbeiter zu verlieren?

5 Tipps, um Mitarbeiter wirklich zu erreichen und dabei gelassen zu bleiben

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Situation 1:
Sie besprechen mit einem Mitarbeiter eine neue Aufgabe, die er eigenverantwortlich durchführen soll. Doch am Ende wird nur wenig von dem so umgesetzt, wie sie es festgelegt haben. Sie denken sich: „Was versteht er/sie nicht?“ oder gar: „Will er/sie es nicht verstehen?“

Situation 2:
Sie sind auf dem Weg zu einem Meeting mit Ihrem Chef. Auf dem Weg dorthin begegnet Ihnen Mitarbeiter XY, der sie in ein endloses Gespräch verwickelt. Sie denken sich: „Er/sie stiehlt mir wertvolle Zeit!“

Situation 3:
Obwohl Sie Ihre Mitarbeiter aktiv in die Verantwortung für neue Aufgaben einbeziehen, zeigen zwei Kollegen nur mäßigen Einsatz. Immer wieder verpassen sie Chancen, das Projekt voranzubringen. Sie denken sich: „Ich bin doch hier nicht der Hausmeister – was muss passieren, damit Ihr mehr Commitment, Aktivität und Verantwortung zeigt?“

Ich wollte die Welt verändern
es änderte sich nichts
Ich änderte mich selbst
da änderte sich die Welt.

(Aristoteles)

Mit den folgenden 5 Tipps kommen Sie entspannt ans Ziel und nachhaltig. Sie agieren als Führungskraft, nicht nur als Chef.

Tipp 1: Achtung, Schublade! 

Ein Mensch verhält sich nicht so, wie wir wollen: Oft landet er dann vorschnell in einer Schublade. Wir urteilen und stempeln ihn als faul oder dumm ab, als Spießer oder Bremser. Damit sehen wir aber nie den ganzen Menschen mit all seinen unterschiedlichen Hintergründen und Facetten und uns entgehen positive Dinge. Denn:

 

Tipp 2: Jedes Verhalten bringt eine Stärke mit sich

Auch wenn es Ihnen schwerfällt: Fahnden Sie nach den positiven Dingen, die sich hinter Verhaltensweisen verbergen. Alles hat auch seine gute Seite! Der mitteilsame Kollege, der Sie mit seinen Geschichten aufhält, ist zum Beispiel kommunikativ und gibt sein Wissen gerne weiter.

 

Tipp 3: Ursachenforschung: Das Grundmotiv des Mitarbeiters

Jeder Mensch hat mindestens ein primäres Motiv, das der Motor seines Handelns ist. Der mitteilsame Mitarbeiter zum Beispiel, Sie erinnern sich, hat wahrscheinlich das Motiv „soziale Anerkennung / Aufmerksamkeit“ darauf ist er aus. Fragen Sie sich also: Wie können Sie diesem Mitarbeiter die Aufmerksamkeit geben, die er braucht? Und: Wie können Sie seine Mitteilsamkeit positiv nutzen?

Wenn Sie es als Führungskraft schaffen, ein Gespür dafür zu entwickeln, was Ihre Mitarbeiter wirklich antreibt, haben Sie den Schlüssel in der Hand. Sie erreichen Ihre Leute emotional und können sie motivieren führen und nicht nur der Chef sein.

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Tipp 4: Was wollen SIE wirklich?

Hand aufs Herz – worum geht es Ihnen wirklich? Und im Umgang mit den Mitarbeitern: Können Sie andere Handlungsmotive anerkennen? Sind Sie wirklich bereit, die möglicherweise von Ihren eigenen abweichenden Motive zu erkennen, sie zu akzeptieren und mit ihnen zu arbeiten? Wir sind wieder beim Beispiel des redefreudigen Mitarbeiters: Nur wenn Sie auch ihm helfen, Erfolge zu haben (Aufmerksamkeit!) und ihn dafür loben (Anerkennung!), erreichen Sie ihn als Führungskraft. Bei seinen Wurzeln. Er wird es Ihnen danken.

Und wie geht das? Stellen Sie sich ein paar Fragen:

  • Was genau stört mich?
  • Verhält sich der Mitarbeiter immer „falsch“ oder nur in bestimmten Situationen? Welchen?
  • Bringt er trotzdem die Leistung, die Sie von ihm fordern?
  • Was müsste für ihn verändert werden, damit sein (noch störendes) Verhalten zu einer Stärke wird?
  • Welche Win/Win-Situationen gibt es schon jetzt zwischen Ihnen?

 

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie jemanden schwierig finden, hat das fast immer auch mit Ihnen zu tun. Es geht nicht um „Schuld“ oder deren Verteilung, sondern darum, zu analysieren: Was genau stört Sie an ihrem schwierigen Mitarbeiter und was hat das mit Ihnen selbst zu tun?
 

Tipp 5: Fördern Sie aktiv das Potenzial Ihres Mitarbeiters

Ein Chef kann natürlich seinem Mitarbeiter, der sich störend verhält, sagen, dass er damit aufhören soll. Eine Führungskraft aber, die auf nachhaltig gute Zusammenarbeit setzt, geht einige Schritte weiter:


Praktische Tipps für nachhaltige Mitarbeitergespräche

  • Schaffen Sie eine gute, freundliche Atmosphäre.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie unter vier Augen und ungestört sind.
  • Geben Sie zeitnah Feedback (1-3 Tage)
  • Wenden Sie die Feedback-Methode an: Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch.
  • Der Mitarbeiter sollte erfahren, was er ganz konkret an seinem Verhalten ändern soll
  • Bevor Sie Ihren Mitarbeiter kritisieren: Haben Sie ihm genügend Anerkennung gegeben? Wenn die Balance nicht stimmt, kann das zu Lustlosigkeit führen und demotivieren. Das ist kontraproduktiv.
  • Fragen Sie Ihren Mitarbeiter nach seinen Ideen für eine konstruktive Lösung.
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Sie möchten mehr darüber wissen, wie Sie Menschen inspirieren, überzeugen und bewegen?

 

Sie möchten endlich …
 

  • Ihren eigenen Führungsstil kennen lernen?
  • die grundlegenden Verhaltensstile und Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter und Kollegen erkennen?
  • Menschen verstehen und wertvolle Beziehungen zu Mitarbeitern aufbauen?
  • Ihre Knackpunkte in der Mitarbeiterführung analysieren und effizienter damit umgehen?


Dann melden Sie sich kurz telefonisch oder per E-Mail bei mir. Sie erhalten weitere Informationen zum individuellen Coaching für Führungskräfte. 

 

Lydia Weiß

Tel. Büro: 08141 3871769, E-Mail: kontakt@lydiaweiss.de

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