Eiliger Wandel - oder nur raus aus der Unsicherheit?

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Wir befinden uns in einer sehr besonderen Zeitqualität: Das Corona-Virus (dieses Wort will niemand mehr hören, geschweige denn in den Mund nehmen) bringt vieles ins Wanken, bringt unangenehme Gefühle in uns auf, bringt unbequeme Veränderungen mit sich.  
 
Wir verspüren den großen Wunsch, endlich wieder so etwas wie NORMALITÄT im (Arbeits-) Leben zu spüren. Es scheint ein so dringendes Bedürfnis zu sein, dass wir am liebsten schnellstmöglich alles vergessen möchten und zum Gewohnten zurück wollen. Endlich wieder Sicherheit und Kontrolle, das ist unser Bestreben.

Wir schaffen das schon, sicher ist es bald überstanden, so lange kann das doch alles nicht mehr dauern, sagen wir uns. Und hören gleichzeitig die anderen Stimmen in uns: 

Was, wenn dieses Virus doch wieder schneller und größer zurück kommt und der damit verbundene zweite LockDown die Türen wieder schließt? Wie geht das Unternehmen damit um? Behalte ich meinen Arbeitsplatz? Wie kann ich als Führungskraft in diesen Zeiten authentisch Orientierung und Mut vermitteln? Was erwartet man von mir? Was erwarte ich von mir selbst? Schaffe ich das?

Wenn schon Wandel, dann aber bitte in unserem Tempo!

Das Bedürfnis nach Sicherheit ist nichts Verwerfliches – ein Bestreben, das in jedem von uns sitzt. Natürlich wissen wir, dass auch der Wandel notwendig ist, um alles lebendig zu halten. Wandel bringt Unbekanntes mit sich, man muss sicheres Terrain verlassen, umdenken, kreativ werden. Mitunter verlieren wir kurzzeitig die Kontrolle. „Wenn schon Wandel, dann bitte schön in unserem Tempo!“, wünschen wir uns. Doch die aktuelle Situation fragt nicht nach unserem Tempo. Entweder gestalten wir den WANDEL kraftvoll mit oder wir erstarren in Unsicherheit oder verfallen in Panik.

Was also tun, um als Führungskraft in dieser undurchschaubaren Zeit kraftvoll zu führen?

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#1: ZUERST ICH

Die erste entscheidende Frage ist, auch wenn es vermeintlich sehr selbstbezogen klingt: Was brauche ich jetzt? Wer oder Was kann mir aktuell eine wahre Kraftquelle sein? Was benötige ich, im Innen und im Außen, um ein sicherer Leuchtturm für meine Mitarbeiter sein zu können? 

„Wer gut für sich sorgt, kann auch für andere gut sorgen“. Dieses Sprichwort ist allzeit bekannt und meiner Erfahrung nach wahr. Stellen Sie sich als praktisches Beispiel eine kritische Situation im Flugzeug vor: Hier setzen Sie auch zuerst sich selbst die Sauerstoffmaske auf, um danach anderen zu helfen und Unterstützung anzubieten. Bleiben Sie selbst handlungsfähig und kraftvoll, so bleiben es die Menschen in Ihrem Umfeld meist auch. Sie sind das VORBILD, an dem sich Ihre Mitarbeiter ausrichten

#2: DANN DIE ANDEREN

Nun kommen Ihre Mitarbeiter und Kollegen. Wo stehen diese? Was beschäftigt sie? Kennen Sie ihre Gedanken? Welche Rahmenbedingungen müssen neu geschaffen werden, damit Ihre Mitarbeiter sich in Zeiten wie diesen gehört und ernst genommen fühlen? Gibt es zum Beispiel eine Art „Kummerkasten“ (die Möglichkeit, anonym Sorgen, Ängste, Kritik usw.) loszuwerden?

Schaffen Sie Raum zur ENTLASTUNG! Nur dann fühlen sich Mitarbeiter gesehen und als Mensch wahrgenommen. Wichtig dabei: Die sensiblen Informationen der Mitarbeiter lediglich zu sammeln, ohne sie aktiv zu bearbeiten, führt nur zu noch mehr Frust und Demotivation. Nehmen Sie die Anliegen Ihrer Mitarbeiter ernst, setzen Sie sich mit ihnen auseinander. Nur dann folgen Ihnen Ihre Mitarbeiter und meistern gemeinsam mit Ihnen die größten Herausforderungen. 

Und noch ein Tipp: Schaffen Sie regelmäßig GLÜCKSMOMENTE: Erzeugen Sie authentische Momente durch das Bewusstmachen von Dingen, die gut laufen. Erfolge (auch kleinste Erfolge), die gemeinsam gemeistert wurden und bei einer guten Tasse Kaffee honoriert werden, schaffen das Gefühl von Gemeinschaft und Wohlgefühl. Dieses Gefühl ist entscheidend in unsicheren Zeiten.

#3: VERBINDUNG SCHAFFEN

„Es gibt viele verschiedene Wege zu kommunizieren. Nicht immer braucht man dafür Worte. Aber immer eine VERBINDUNG“. Dieses weise Zitat (Hugo/Club der roten Bänder) überzeugt durch seine klare und einfache Botschaft. Die Grundlage für Erfolg und Wandel, gerade in schwierigen Zeiten, ist die gute Verbindung zu uns selbst und unseren Mitarbeitern. Das zwischenmenschliche Miteinander und Füreinander kann eine Kraft sein, die über das Ziel des gleichen Interesses weit hinausgeht.

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#4: LOSLASSEN

Wir alle lieben Gewohnheiten, Rituale und sich wiederholende Verhaltensweisen. Sie geben uns Sicherheit, erleichtern den Arbeitsalltag und Umgang mit Kollegen. Dennoch rufe ich Ihnen folgende Frage zu: Von welchen Ansätzen, Meinungen und Gewohnheiten könnten Sie sich lösen, um neue Energie & Motivation zu gewinnen?.Welche wortwörtlich lieb gewonnenen „Steine im Rucksack“ (Einstellungen, Ansichten etc.), müssen rausgenommen und wertschätzend abgelegt werden, um mit mehr Leichtigkeit, Beweglichkeit und Kraft den unbekannten und herausfordernden Weg zu meistern?

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Hand aufs Herz

 

  • Wie kraftvoll und inspirierend sind Sie im Moment
  • Wie förderlich oder blockierend ist derzeit Ihr eigenes Tun?

 

Sie möchten einen klaren und neutralen Sparringspartner an Ihrer Seite? Ich bin gerne für Sie da!

 

Online Coaching,  Digitales Coaching, Präsenz Coaching, Walk and Talk.

Wir entwirren gemeinsam Ihre Situation und finden einen individuellen Lösungsansatz. Ich unterstütze Sie und Ihre Mitarbeiter, damit Sie kraftvoll und fokussiert durch diese BESONDERE ZEIT kommen. 

 

Melden Sie sich kurz telefonisch oder per Email und wir definieren einen gemeinsamen Gesprächstermin. 

Tel. Büro 0 8141 3871769, Email an kontakt@lydiaweiss.de

Lydia Weiß hat es mit ihrem guten Gespür geschafft, mir immer die Fragen zu stellen, denen ich mit einer Flucht ins Abstrakte, dem Verbannen von Emotion und einer vermeintlich bereits gefundenen Lösung entkommen wollte. Beharrlich und mit viel Empathie gelang es ihr, mich von einer kognitiv logischen Bewertung dazu zu bringen, aus den verschiedenen, auch emotional getriebenen, Anteilen meines Selbst Ursache und Wirkung differenziert zu reflektieren, diese zu respektieren und konkrete Veränderungen abzuleiten. Die Wirksamkeit der vielfältigen Coaching-Sitzungen (drinnen am Flip-Chart, gemeinsam im Wald aber auch „virtuell“ beim telefonischen Spaziergang) hat mich immer wieder aufs Neue begeistert. Ich habe mich als Mensch und Führungskraft dabei noch einmal völlig neu kennengelernt. Etwas das bleibt.
Andreas Söllner
Teamlead Business Development Management, HSE 24

Zitat 

Es gibt im WALD kein WLAN, 

aber Du wirst dort sicher eine bessere VERBINDUNG finden. 

(Autor unbekannt)

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