Führungsimpulse: Emotionen In Krisenzeiten

Den Umgang mit (negativen) Emotionen in Krisenzeiten haben die Wenigsten von uns gelernt. Zum Glück, sagt der Optimist, denn selten befinden wir uns in einer echten Krise. Aber was ist jetzt gerade? Wir hören Sätze wie: „Hoffentlich packt die Wirtschaft den finanziellen Verlust!“, „Wie lange dauert das alles noch?“, „Wie wird es insgesamt weitergehen, welche Veränderungen werden uns treffen?“

Unsere Gedanken spiegeln uns die ungewisse und nicht planbare Situation wider.

Ich möchte Ihnen Mut zusprechen und bringe Ihnen heute 3 Tipps, wie Sie und Ihre Mitarbeiter gestärkt aus dieser Herausforderung hervorgehen.

„Als Führungskraft gilt: Nehmen Sie Ihre eigenen Gefühle und die Ihrer Mitarbeiter wirklich ernst“

Tipp1:

Hören Sie in sich hinein: Welche Gedanken und Gefühle haben Sie selbst zu der Situation? Gestehen Sie sich im Moment ein, dass auch Sie die Situation nicht im Griff haben und kommunizieren Sie dies?

Tipp2:

Hören Sie Ihren Mitarbeitern zu: Nehmen Sie sich jetzt noch mehr Zeit für die Anliegen Ihrer Mitarbeiter. Fragen Sie insbesondere die „stillen und zurückgezogenen“ Mitarbeiter, wie es Ihnen geht und in welchen Bereichen Sie Redebedarf haben.

Tipp3:

Auch wenn es aktuell nicht nach Plan läuft, fokussieren Sie sich weiterhin auf Ihre Ziele! (Grundsätzlich stellt sich immer die Frage, ob wir dem Anspruch folgen sollten, unsere Ziele zu 100% zu erreichen, aber das ist ein anderes Thema). Es lohnt sich, den Fokus auf die anstehenden Schritte zur Zielerreichung zu halten, um letztendlich nicht irgendwo im „Nirwana“ zu landen.  

„Als Führungskraft gilt: Aktuell stellt sich die unterscheidende Frage, ob Sie und Ihre Mitarbeiter in einem systemkritischen Bereich oder in einem erweiterten Bereich tätig sind.“

 

Systemkritischer Bereich:
Was macht ein Kapitän auf stürmischer See?

 

Hier kann der Kapitän nicht lange und ausgiebige Gespräche mit seiner Crew führen und deren Bedürfnisse an erste Stelle stellen. Hier gilt: Funktionieren, Fokus auf Überleben, Risikominimierung, Kurshalten. Das nächste Festland anvisieren, um das Überleben der Crew zu sichern und das Schiff ohne große Schäden an Land zu bringen. Doch was passiert dann? Was passiert nach getaner Arbeit? Feiert der Kapitän mit seiner Crew die Kraftanstrengung? Inwieweit finden dann Gespräche statt? Für wen war die Kraftanstrengung zu hoch? Welche Reflektion findet statt, um Fehler aus der Krise nicht zu wiederholen?

Erweiterter (Dienstleistungs-)Bereich:
Was macht der Kapitän auf einem Segelboot, wenn der Wind plötzlich stillsteht?

 

Übertragen auf ein Unternehmen in der Krise heißt das: Die Firma ist mehr oder weniger von heute auf morgen lahmgelegt. Aufträge werden abgesagt, Krankmeldungen treffen ein. Eine gewisse Lähmung und Blockade sind vorhanden. Hier ist es wichtig den Fokus auf die „weichen Faktoren“ zu lenken: Wie geht es jetzt dem Chef, den Führungskräften, den Mitarbeitern? Erst wenn Transparenz und Verständnis für Gefühle und Bedürfnisse geschaffen werden, können neue Lösungswege für weiterhin vorhandene Zielsetzungen gefunden werden. Wer glaubt, in einer Situation wie dieser rein sachlich und logisch agieren zu können, wird höchstwahrscheinlich eines anderen belehrt. Gefühle (und damit auch unsere Sorgen und Ängste) sind der eigentliche Motor von/für uns Menschen.   

Denken Sie daran: Emotionen steuern uns intrinsisch und werden unbewusst sachliche Lösungsansätze attackieren und verhindern, wenn sie vorher nicht wahrgenommen, ernst genommen und einbezogen wurden.

„Sie haben Gesprächsbedarf und möchten individuelle Unterstützung?“

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen – Aus dem Home Office bin ich für Sie da: Online Coaching / Digitales Coaching per Telefon, Email, Zoom, Skype.

Ich unterstütze Sie und Ihre Mitarbeiter dabei, stark und fokussiert durch diese BESONDERE ZEIT zu kommen.

Melden Sie sich kurz telefonisch oder per Email und wir definieren einen gemeinsamen Gesprächstermin.

Tel. Büro 08141 3871769
Email an kontakt@lydiaweiss.de

„Frau Weiß hat die Gabe, innerhalb kürzester Zeit mit ihren Fragen ins Schwarze zu treffen. Sie treffen den Kern, beschäftigen mich noch Tage oder auch Wochen danach und führen dazu, dass ich mich weiterentwickele. Als Coach empfehle ich sie daher sehr gerne weiter!“ 

 

Dr. Mareike Plüschke
Businessmoderation

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