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Wenn Führungskräfte im wahrsten Sinne des Wortes „vorwärts kommen“




Gedankenbad in der Natur - Teil 2 von 2

Wenn Führungskräfte im wahrsten Sinne des Wortes „vorwärts kommen“

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Letzte Woche erzählte ich Ihnen von der Herausforderung des Balance-Haltens, des Bei-Sich-und-in-seiner-Stärke-Bleibens in diesen unsteten Zeiten.

Mentaler Stress und dauerhafte Überforderung führen zu Unmut und zu Unwohlsein. Und das wiederum führt meist zu schneller Reizbarkeit, Erschöpfung und Fehlentscheidungen.

Mein Mittel der Wahl: 

Die Walk & Talk Methode

Ein Walk & Talk ist wie die lang ersehnte Entlastung eines zum bersten gefüllten Autoreifens – endlich kann Luft raus. Sie bauen mentalen Druck ab, werden wieder beweglich, geschmeidig und können flexibel agieren. 

Entscheidende Merkmale für den Walk & Talk: 

  • Durch die natürliche Umgebung bekommen Sie den Kopf schneller frei und sind erstmals wieder im SEIN, im „Hier und Jetzt“. 

  • Beim Gehen in der Natur kommen festgefahrene Gedanken leichter in Fluss. So werden manche Themen ganz natürlich und selbstverständlich angesprochen, die in „geschlossenen Räumen“ kaum in Worte gefasst worden wären.

  • Wir gehen gemeinsam in eine Richtung. Wir schauen nach vorne, gehen zur Seite, dann wieder ein Stück zurück. Jedoch immer „Schritt für Schritt“ in achtsamer und respektvoller Weise auf dem Weg, in Ihre Gedanken- und Gefühlswelt.

  • In einer natürlichen Umgebung (fernab von künstlich beleuchteten Meetingräumen, klimatisierter Raumluft und digitalen Instrumenten mit blauem Licht) wirken die natürlichen Farben & akustischen Reize entspannend und befreiend. Endlich können Sie einmal wirklich durchatmen. Eine Wohltat für die oft angespannten und überreizten Hirnnerven.

Der Walk & Talk im Wald ist für Unternehmer & Führungskräfte, die in einem ungewohnten jedoch sehr wirkungsvollen Format, „kraftvoll“ vorwärts kommen wollen. 

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Walk & Talk funktioniert bei Jung und Alt, egal wie „gut“ Sie zu Fuß sind. Es geht nicht um die Länge des Walks, es geht um das Sich-selbst-erleben und um das Finden der eignen Kraft-Ressourcen.

Wenn Sie innerlich kraftvoll und optimistisch sind, sind es Ihre Mitarbeiter auch.

Wie kraftvoll sind Sie mental? Wie werden Sie derzeit von Ihren Mitarbeitern, Kollegen und Geschäftspartnern wahrgenommen? Wie klar agieren Sie aus sich selbst?


Ich begleite Sie als Business Coach & Sparringspartner auf Ihrem individuellen Weg.

JETZT GESPRÄCHSTERMIN VEREINBAREN

Referenz Kunde

Es hilft mir gelassener und fokussierter 
im Umgang mit mir selbst zu sein.

Meine Motivation, ein Coaching in Anspruch zu nehmen, war das Ergründen der Unzufriedenheit meiner aktuellen beruflichen Situation. Die gemeinsamen Gespräche mit Frau Weiß in entspannter Waldatmosphäre haben mir geholfen zu verstehen, was mich eigentlich antreibt. Diese Klarheit über meine inneren Treiber zu erlangen, hilft mir, gelassener und fokussierter im Umgang mit mir selbst zu sein, sowohl im beruflichen wie auch im privaten Umfeld.

 Logistik Manager, Großanlagenbau

Zitat:

 

Nur wer innere Ordnung hat, 
hat innere Kraft.

 

(Konrad Adenauer)

Wenn Führungskräfte im wahrsten Sinne des Wortes „vorwärts kommen“




Gedankenbad in der Natur - Teil 1 von 2

Wenn Führungskräfte im wahrsten Sinne des Wortes „vorwärts kommen“

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Da haben wir ihn wieder, den LockDown – diesmal in der Lightversion. Aber wird das jetzt zur Normalität?

Schon wieder folgen Anspannung und Ungewissheit. Schon wieder wissen wir nicht, wie lange wir „fremdbestimmt“ werden durch Maßnahmen und Anordnungen von außen (unerheblich, ob es der Virus selbst ist oder eine übergeordnete Stelle). 

Für Sie als Unternehmer & Führungskraft und damit auch für all Ihre Mitarbeiter gibt es immer noch keine Aussicht auf Normalität. Viele empfinden nun beim zweiten LockDown erschwerend eine „mentale Trägheit“ und haben keine „Lust“ mehr. 

Sich ständig in isolierten Räumen vor dem Computer und vor der Kamera zu zeigen und damit kurz und knapp Maßnahmen zu besprechen und Anweisungen abzuleiten, ist ermüdend. Zudem fehlt der emotionale Anteil. Die emotionale Verbindung untereinander, die in kurzen Gesprächen auf dem Gang oder beim Holen der Tasse Kaffee sich ganz nebenbei einstellte. 

Insbesondere Ihnen als Führungskraft, die mental kraftvoll und stärkend voran schreiten muss, verlangt die aktuelle Situation viel ab. 

  • Wie erreiche ich weiterhin mit meinem Team die Unternehmensziele?
  • Wie schaffe ich es, dass meine Mitarbeiter weiterhin hinter mir und meinen Entscheidungen stehen?
  • Wie bleiben wir ein effizientes und harmonisches Team?
  • Wie schaffe ich es, dass das Zwischenmenschliche nicht vollkommen auf der Strecke bleibt? 

Aktuell in Balance zu bleiben und gut für sich zu sorgen, gleicht bei vielen Unternehmern & Führungskräften allenfalls einer Odyssee.



Mentaler Stress und dauerhafte Überforderung führen zu Unmut und zu Unwohlsein. Und das wiederum führt meist zu schneller Reizbarkeit, Erschöpfung und Fehlentscheidungen.

Mehr denn je ist es jetzt für Sie wichtig, in „Selbstführung“ zu gehen und „regelmäßig Gedankenhygiene“ vorzunehmen.

Wie schaffen Sie das? 

Lassen Sie sich führen, beim Walk & Talk!

Gönnen Sie sich eine AUSZEIT.

 

Sparring, Hybride Lösung, Bewegung,

Auftanken, innere Ordnung schaffen.

Abgesehen davon, dass wir beim Walk & Talk gut Abstand einhalten können und frische Luft generell gut tut, sortieren wir beim Gehen Ihre stressauslösenden und belastenden Gedanken.

Was verändert sich für Sie nach einem Walk & Talk?

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  • Sie haben wieder mehr Energie

  • Sie haben innere Klarheit

  • Sie haben eine klarere Außenwirkung

  • Sie fällen authentische Entscheidungen

  • Sie aktivieren neue Handlungswege 

  • Sie erhalten mentale Stärke für Ihr Handeln

Interessant für Sie? JETZT GESPRÄCHSTERMIN VEREINBAREN

Ist das, was ich tue, wirklich von Bedeutung?




Ist das, was ich tue, wirklich von Bedeutung?

Oder: Wie wir Spuren hinterlassen und gleichzeitig nach vorne blicken

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Sie kennen das: Sie bringen als Unternehmer, Führungspersönlichkeit und exzellente Fachkraft sehr gute Leistung und sind voller Engagement. Sie geben viel und handeln verantwortungsvoll. Sie erhöhen regelmäßig das Tempo, um den Berg an Arbeit erfolgreich zu Ende zu bringen. Und doch, irgendwie kommt in Ihnen diese leise Stimme auf: Ist das, was ich tue wirklich von Bedeutung? Bringt mich das, was ich täglich tue (persönlich und beruflich) so richtig vorwärts? 

Jeder Mensch will für sich und andere in einzigartiger Weise bedeutungsvoll sein. Doch wie gelingt das?

In der heutigen Ausgabe der Führungsimpulse, beleuchten wir 3 Bereiche, die Ihnen dabei helfen bedeutungsvoll zu agieren.

 

Was verstehen wir eigentlich unter dem Begriff „bedeutungsvoll“?

 

Eins ist klar: Die meisten Unternehmer, Führungs- und Fachkräfte wollen nicht einfach nur ihren Job machen. Sie möchten mit dem, was Sie tun, Spuren hinterlassen, etwas vorwärts bringen und entscheidend verbessern. Sie möchten mit dem was sie tun „gesehen“ werden und Menschen für sich und ihre sinnvollen Vorhaben gewinnen. 

Status

Mittlerweile ist vielen bekannt, dass durch das Einbinden von Statussymbolen nach außen eine bedeutungsvolle Position sichtbar gemacht werden kann. Man(n) und Frau erschaffen sich sozusagen durch das Außen selbst eine Bedeutung. Ein Platzhirsch im Unternehmen unterstreicht seinen imposanten Auftritt durch maßgefertigte Kleidung, teure Uhren und einem beeindruckenden Geschäftswagen, der selbstverständlich vor dem Unternehmenseingang seinen Platz hat. Das ist alles wichtig und bedeutsam, doch nur eine Seite der Medaille.

Beziehung

Um eine bedeutsame Stimme zu bekommen und zu halten, ist es förderlich, ein tragfähiges, einflussreiches Netzwerk zu pflegen, das Sie unterstützt. Ebenso zwischenmenschliche Werte wie Verlässlichkeit und Vertrauen bilden das Fundament für Führungskräfte, deren Entscheidungen getragen, zumindest jedoch akzeptiert werden wollen. Und die dritte Zutat Ihrer Beziehungsarbeit: Menschen überzeugen lernen. 

Stellen Sie sich einmal aktuell die Frage, in welcher Art und Weise Sie die Menschen in Ihrem Umfeld erreichen?
Vielleicht hilft Ihnen dazu diese Übung: Wenn Mitarbeiter in Ihrer Abwesenheit von Ihnen sprechen, welche Aussagen möchten Sie dann über sich hören? 

 

Wären es Sätze wie:

„XY interessiert sich nicht für unsere persönlichen Belange, hier zählt lediglich eine effiziente Wertschöpfungskette.“

„XY sieht unsere Interessen und Befürchtungen als störend, denn sie kosten nur unnötig Zeit.“

„Wir sagen lieber nix und halten uns bei allem zurück, so können wir schon nichts falsch machen, XY interessiert sich nur für die Sache, wir sind hier nur ausführende Lakaien“. 

Oder wären Ihnen folgende Sätze lieber

„XY sieht mich mit meiner gesamten Persönlichkeit, so bringe ich meine ganze Kraft und Konzentration in meine Arbeit mit ein“

„Durch die individuelle Unterstützung von XY konnte ich mich signifikant verbessern und mein Projekt entscheidend voranbringen“

„Unser Arbeitsklima hat sich erheblich verbessert, unsere gesamte Abteilung hat an Einfluss und Entscheidungskraft gewonnen, so können wir unsere Projekte viel schneller umsetzen“. 

Vielen Fach- und Führungskräften ist bis heute nicht ausreichend bewusst, dass das „störende Zwischenmenschliche“ der Schlüsselfaktor ist, in den am meisten Aufmerksamkeit und Zeit investiert werden muss, um wirkungsvoll und bedeutend Einfluss auf den Erfolg zu nehmen. 

Die soziale Ebene zu ignorieren oder zu verharmlosen, bringt grundsätzlich die „Sache“ und die damit verbundene „Lösung“ eher ins stocken. 

 

Ich möchte hierbei nicht vergessen zu erwähnen, dass natürlich die Materie der Industrialisierung, die Elektrotechnik, die Automatisierungstechnik sowie die Digitalisierung maßgeblich das Weltwirtschaftswachstum beeinflusst haben und erheblich bedeutungsvoll sind. Doch der Einfluss, der nötig ist, um Menschen zu begleiten, vorwärts zu bringen und für eine „Sache“ zu begeistern, führt auf die Bedürfnis- und Interessen-Ebene zurück. Sie kommen um die soziale Ebene und den Aufbau von individuellen zwischenmenschlichen Beziehungen nicht herum. 

 

Vermächtnis:

Zu guter letzt: Was bleibt in Erinnerung, wenn Sie nicht mehr da sind? Was bleibt, wenn Sie gehen? Stellen Sie sich einmal diese Frage: Was tragen Sie an „bedeutsamen Dingen“ (Persönlich und in Ihrem Unternehmen) bei, dass nicht nur Sie vorantreibt, sondern auch Ihre Mitarbeiter, Ihr Unternehmen? Wovon reden in 30 Jahren auch noch Ihre Chefs, Kooperationspartner und Mitarbeiter, wenn Ihr Name fällt? 

Sie müssen kein großer Star im Fernsehen, auf YouTube oder sonstigen Social-Media-Kanälen sein, um als bedeutsam zu gelten. Sie können es, Sie müssen es aber nicht. Vielleicht sind es „nur“ die Menschen in Ihrem engsten persönlichen und beruflichen Umfeld, die Ihre volle menschliche Aufmerksamkeit, Ihr Interesse und Charisma brauchen, damit Sie ein wahrer und bedeutender „Leitstern“ für sie werden. 

In einem Auszug aus Wikipedia zum Thema Bedeutung (Alltagssprache) heißt es: „Bedeutung bezeichnet einen bestimmten Sinn. Einen Sinn, der in Handlungen, Gegebenheiten, Dingen, Erscheinungen liegt.“ 

Bedeutung heißt daher nicht, immer am lautesten zu sein, in allem Recht haben zu müssen, das beste Auto zu fahren, nur mit dem teuersten Stift zu unterschreiben und sich stetig den größten Meeting-Raum zu sichern. Leider: Sie können „Beeindruckendes“ erschaffen und trotzdem nicht „bedeutsam“ sein!

Bedeutungsvoll zu führen, heißt meiner Ansicht nach vor allem, sinn-orientiert und mutig zu handeln und Menschen gleichwertig (das heißt nicht, alle auf gleiche Weise!) zu begegnen, um damit „Bedeutung“ von ihnen „geschenkt“ zu bekommen. 

Wirkliche Bedeutung wird geschenkt. 

Wie geht es Ihnen in Ihrer Position? Wie werden und wie möchten Sie wahrgenommen werden? Welche Spuren möchten Sie hinterlassen? Ist Ihre Art und Weise zu führen wirklich bedeutungsvoll?  

Ich begleite Sie als Business Coach & Sparringspartner auf Ihrem individuellen Weg.

 

Jetzt einen Gesprächstermin vereinbaren!

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Lydia Weiß schafft es, die wahren Wünsche und Bedürfnisse ihrer Klienten herauszuarbeiten.

 

Lydia Weiß schafft es, durch unterschiedliche Methoden die wahren Wünsche und Bedürfnisse ihrer Klienten herauszuarbeiten. Selbst wenn Ziele erarbeitet werden, die nur vorgeschoben sind, kann man unter ihrer entspannten Leitung des Prozesses diese ‚Selbstlüge‘ erkennen und den wahren Weg erkennen. Einfühlung, entspannte Haltung und das Interesse am Klienten ermöglichen Lydia Weiß ein bestmögliches ‚Einschwingen‘ auf die Intentionen und Beweggründe ihrer Klienten.

Petra Rink 
München

Wenn Du Dein authentisches SELBST bist, 
hast Du keine Konkurrenz.

Eiliger Wandel – oder nur raus aus der Unsicherheit?




Eiliger Wandel - oder nur raus aus der Unsicherheit?

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Wir befinden uns in einer sehr besonderen Zeitqualität: Das Corona-Virus (dieses Wort will niemand mehr hören, geschweige denn in den Mund nehmen) bringt vieles ins Wanken, bringt unangenehme Gefühle in uns auf, bringt unbequeme Veränderungen mit sich.  
 
Wir verspüren den großen Wunsch, endlich wieder so etwas wie NORMALITÄT im (Arbeits-) Leben zu spüren. Es scheint ein so dringendes Bedürfnis zu sein, dass wir am liebsten schnellstmöglich alles vergessen möchten und zum Gewohnten zurück wollen. Endlich wieder Sicherheit und Kontrolle, das ist unser Bestreben.

Wir schaffen das schon, sicher ist es bald überstanden, so lange kann das doch alles nicht mehr dauern, sagen wir uns. Und hören gleichzeitig die anderen Stimmen in uns: 

Was, wenn dieses Virus doch wieder schneller und größer zurück kommt und der damit verbundene zweite LockDown die Türen wieder schließt? Wie geht das Unternehmen damit um? Behalte ich meinen Arbeitsplatz? Wie kann ich als Führungskraft in diesen Zeiten authentisch Orientierung und Mut vermitteln? Was erwartet man von mir? Was erwarte ich von mir selbst? Schaffe ich das?

Wenn schon Wandel, dann aber bitte in unserem Tempo!

Das Bedürfnis nach Sicherheit ist nichts Verwerfliches – ein Bestreben, das in jedem von uns sitzt. Natürlich wissen wir, dass auch der Wandel notwendig ist, um alles lebendig zu halten. Wandel bringt Unbekanntes mit sich, man muss sicheres Terrain verlassen, umdenken, kreativ werden. Mitunter verlieren wir kurzzeitig die Kontrolle. „Wenn schon Wandel, dann bitte schön in unserem Tempo!“, wünschen wir uns. Doch die aktuelle Situation fragt nicht nach unserem Tempo. Entweder gestalten wir den WANDEL kraftvoll mit oder wir erstarren in Unsicherheit oder verfallen in Panik.

Was also tun, um als Führungskraft in dieser undurchschaubaren Zeit kraftvoll zu führen?

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#1: ZUERST ICH

Die erste entscheidende Frage ist, auch wenn es vermeintlich sehr selbstbezogen klingt: Was brauche ich jetzt? Wer oder Was kann mir aktuell eine wahre Kraftquelle sein? Was benötige ich, im Innen und im Außen, um ein sicherer Leuchtturm für meine Mitarbeiter sein zu können? 

„Wer gut für sich sorgt, kann auch für andere gut sorgen“. Dieses Sprichwort ist allzeit bekannt und meiner Erfahrung nach wahr. Stellen Sie sich als praktisches Beispiel eine kritische Situation im Flugzeug vor: Hier setzen Sie auch zuerst sich selbst die Sauerstoffmaske auf, um danach anderen zu helfen und Unterstützung anzubieten. Bleiben Sie selbst handlungsfähig und kraftvoll, so bleiben es die Menschen in Ihrem Umfeld meist auch. Sie sind das VORBILD, an dem sich Ihre Mitarbeiter ausrichten

#2: DANN DIE ANDEREN

Nun kommen Ihre Mitarbeiter und Kollegen. Wo stehen diese? Was beschäftigt sie? Kennen Sie ihre Gedanken? Welche Rahmenbedingungen müssen neu geschaffen werden, damit Ihre Mitarbeiter sich in Zeiten wie diesen gehört und ernst genommen fühlen? Gibt es zum Beispiel eine Art „Kummerkasten“ (die Möglichkeit, anonym Sorgen, Ängste, Kritik usw.) loszuwerden?

Schaffen Sie Raum zur ENTLASTUNG! Nur dann fühlen sich Mitarbeiter gesehen und als Mensch wahrgenommen. Wichtig dabei: Die sensiblen Informationen der Mitarbeiter lediglich zu sammeln, ohne sie aktiv zu bearbeiten, führt nur zu noch mehr Frust und Demotivation. Nehmen Sie die Anliegen Ihrer Mitarbeiter ernst, setzen Sie sich mit ihnen auseinander. Nur dann folgen Ihnen Ihre Mitarbeiter und meistern gemeinsam mit Ihnen die größten Herausforderungen. 

Und noch ein Tipp: Schaffen Sie regelmäßig GLÜCKSMOMENTE: Erzeugen Sie authentische Momente durch das Bewusstmachen von Dingen, die gut laufen. Erfolge (auch kleinste Erfolge), die gemeinsam gemeistert wurden und bei einer guten Tasse Kaffee honoriert werden, schaffen das Gefühl von Gemeinschaft und Wohlgefühl. Dieses Gefühl ist entscheidend in unsicheren Zeiten.

#3: VERBINDUNG SCHAFFEN

„Es gibt viele verschiedene Wege zu kommunizieren. Nicht immer braucht man dafür Worte. Aber immer eine VERBINDUNG“. Dieses weise Zitat (Hugo/Club der roten Bänder) überzeugt durch seine klare und einfache Botschaft. Die Grundlage für Erfolg und Wandel, gerade in schwierigen Zeiten, ist die gute Verbindung zu uns selbst und unseren Mitarbeitern. Das zwischenmenschliche Miteinander und Füreinander kann eine Kraft sein, die über das Ziel des gleichen Interesses weit hinausgeht.

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#4: LOSLASSEN

Wir alle lieben Gewohnheiten, Rituale und sich wiederholende Verhaltensweisen. Sie geben uns Sicherheit, erleichtern den Arbeitsalltag und Umgang mit Kollegen. Dennoch rufe ich Ihnen folgende Frage zu: Von welchen Ansätzen, Meinungen und Gewohnheiten könnten Sie sich lösen, um neue Energie & Motivation zu gewinnen?.Welche wortwörtlich lieb gewonnenen „Steine im Rucksack“ (Einstellungen, Ansichten etc.), müssen rausgenommen und wertschätzend abgelegt werden, um mit mehr Leichtigkeit, Beweglichkeit und Kraft den unbekannten und herausfordernden Weg zu meistern?

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Hand aufs Herz

 

  • Wie kraftvoll und inspirierend sind Sie im Moment
  • Wie förderlich oder blockierend ist derzeit Ihr eigenes Tun?

 

Sie möchten einen klaren und neutralen Sparringspartner an Ihrer Seite? Ich bin gerne für Sie da!

 

Online Coaching,  Digitales Coaching, Präsenz Coaching, Walk and Talk.

Wir entwirren gemeinsam Ihre Situation und finden einen individuellen Lösungsansatz. Ich unterstütze Sie und Ihre Mitarbeiter, damit Sie kraftvoll und fokussiert durch diese BESONDERE ZEIT kommen. 

 

Melden Sie sich kurz telefonisch oder per Email und wir definieren einen gemeinsamen Gesprächstermin. 

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Lydia Weiß hat es mit ihrem guten Gespür geschafft, mir immer die Fragen zu stellen, denen ich mit einer Flucht ins Abstrakte, dem Verbannen von Emotion und einer vermeintlich bereits gefundenen Lösung entkommen wollte. Beharrlich und mit viel Empathie gelang es ihr, mich von einer kognitiv logischen Bewertung dazu zu bringen, aus den verschiedenen, auch emotional getriebenen, Anteilen meines Selbst Ursache und Wirkung differenziert zu reflektieren, diese zu respektieren und konkrete Veränderungen abzuleiten. Die Wirksamkeit der vielfältigen Coaching-Sitzungen (drinnen am Flip-Chart, gemeinsam im Wald aber auch „virtuell“ beim telefonischen Spaziergang) hat mich immer wieder aufs Neue begeistert. Ich habe mich als Mensch und Führungskraft dabei noch einmal völlig neu kennengelernt. Etwas das bleibt.
Andreas Söllner
Teamlead Business Development Management, HSE 24

Zitat 

Es gibt im WALD kein WLAN, 

aber Du wirst dort sicher eine bessere VERBINDUNG finden. 

(Autor unbekannt)

Melden Sie sich noch heute für die Führungsimpulse von Lydia Weiß an! Lernen Sie dazu, entwickeln Sie sich weiter.

Führungsimpulse: Emotionen In Krisenzeiten




Führungsimpulse: Emotionen In Krisenzeiten

Den Umgang mit (negativen) Emotionen in Krisenzeiten haben die Wenigsten von uns gelernt. Zum Glück, sagt der Optimist, denn selten befinden wir uns in einer echten Krise. Aber was ist jetzt gerade? Wir hören Sätze wie: „Hoffentlich packt die Wirtschaft den finanziellen Verlust!“, „Wie lange dauert das alles noch?“, „Wie wird es insgesamt weitergehen, welche Veränderungen werden uns treffen?“

Unsere Gedanken spiegeln uns die ungewisse und nicht planbare Situation wider.

Ich möchte Ihnen Mut zusprechen und bringe Ihnen heute 3 Tipps, wie Sie und Ihre Mitarbeiter gestärkt aus dieser Herausforderung hervorgehen.

„Als Führungskraft gilt: Nehmen Sie Ihre eigenen Gefühle und die Ihrer Mitarbeiter wirklich ernst“

Tipp1:

Hören Sie in sich hinein: Welche Gedanken und Gefühle haben Sie selbst zu der Situation? Gestehen Sie sich im Moment ein, dass auch Sie die Situation nicht im Griff haben und kommunizieren Sie dies?

Tipp2:

Hören Sie Ihren Mitarbeitern zu: Nehmen Sie sich jetzt noch mehr Zeit für die Anliegen Ihrer Mitarbeiter. Fragen Sie insbesondere die „stillen und zurückgezogenen“ Mitarbeiter, wie es Ihnen geht und in welchen Bereichen Sie Redebedarf haben.

Tipp3:

Auch wenn es aktuell nicht nach Plan läuft, fokussieren Sie sich weiterhin auf Ihre Ziele! (Grundsätzlich stellt sich immer die Frage, ob wir dem Anspruch folgen sollten, unsere Ziele zu 100% zu erreichen, aber das ist ein anderes Thema). Es lohnt sich, den Fokus auf die anstehenden Schritte zur Zielerreichung zu halten, um letztendlich nicht irgendwo im „Nirwana“ zu landen.  

„Als Führungskraft gilt: Aktuell stellt sich die unterscheidende Frage, ob Sie und Ihre Mitarbeiter in einem systemkritischen Bereich oder in einem erweiterten Bereich tätig sind.“

 

Systemkritischer Bereich:
Was macht ein Kapitän auf stürmischer See?

 

Hier kann der Kapitän nicht lange und ausgiebige Gespräche mit seiner Crew führen und deren Bedürfnisse an erste Stelle stellen. Hier gilt: Funktionieren, Fokus auf Überleben, Risikominimierung, Kurshalten. Das nächste Festland anvisieren, um das Überleben der Crew zu sichern und das Schiff ohne große Schäden an Land zu bringen. Doch was passiert dann? Was passiert nach getaner Arbeit? Feiert der Kapitän mit seiner Crew die Kraftanstrengung? Inwieweit finden dann Gespräche statt? Für wen war die Kraftanstrengung zu hoch? Welche Reflektion findet statt, um Fehler aus der Krise nicht zu wiederholen?

Erweiterter (Dienstleistungs-)Bereich:
Was macht der Kapitän auf einem Segelboot, wenn der Wind plötzlich stillsteht?

 

Übertragen auf ein Unternehmen in der Krise heißt das: Die Firma ist mehr oder weniger von heute auf morgen lahmgelegt. Aufträge werden abgesagt, Krankmeldungen treffen ein. Eine gewisse Lähmung und Blockade sind vorhanden. Hier ist es wichtig den Fokus auf die „weichen Faktoren“ zu lenken: Wie geht es jetzt dem Chef, den Führungskräften, den Mitarbeitern? Erst wenn Transparenz und Verständnis für Gefühle und Bedürfnisse geschaffen werden, können neue Lösungswege für weiterhin vorhandene Zielsetzungen gefunden werden. Wer glaubt, in einer Situation wie dieser rein sachlich und logisch agieren zu können, wird höchstwahrscheinlich eines anderen belehrt. Gefühle (und damit auch unsere Sorgen und Ängste) sind der eigentliche Motor von/für uns Menschen.   

Denken Sie daran: Emotionen steuern uns intrinsisch und werden unbewusst sachliche Lösungsansätze attackieren und verhindern, wenn sie vorher nicht wahrgenommen, ernst genommen und einbezogen wurden.

„Sie haben Gesprächsbedarf und möchten individuelle Unterstützung?“

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen – Aus dem Home Office bin ich für Sie da: Online Coaching / Digitales Coaching per Telefon, Email, Zoom, Skype.

Ich unterstütze Sie und Ihre Mitarbeiter dabei, stark und fokussiert durch diese BESONDERE ZEIT zu kommen.

Melden Sie sich kurz telefonisch oder per Email und wir definieren einen gemeinsamen Gesprächstermin.

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Email an kontakt@lydiaweiss.de

„Frau Weiß hat die Gabe, innerhalb kürzester Zeit mit ihren Fragen ins Schwarze zu treffen. Sie treffen den Kern, beschäftigen mich noch Tage oder auch Wochen danach und führen dazu, dass ich mich weiterentwickele. Als Coach empfehle ich sie daher sehr gerne weiter!“ 

 

Dr. Mareike Plüschke
Businessmoderation

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5 Tipps, um Mitarbeiter wirklich zu erreichen und dabei gelassen zu bleiben




Sind Sie es leid, Energie und Nerven an schwierige Mitarbeiter zu verlieren?

5 Tipps, um Mitarbeiter wirklich zu erreichen und dabei gelassen zu bleiben

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Situation 1:
Sie besprechen mit einem Mitarbeiter eine neue Aufgabe, die er eigenverantwortlich durchführen soll. Doch am Ende wird nur wenig von dem so umgesetzt, wie sie es festgelegt haben. Sie denken sich: „Was versteht er/sie nicht?“ oder gar: „Will er/sie es nicht verstehen?“

Situation 2:
Sie sind auf dem Weg zu einem Meeting mit Ihrem Chef. Auf dem Weg dorthin begegnet Ihnen Mitarbeiter XY, der sie in ein endloses Gespräch verwickelt. Sie denken sich: „Er/sie stiehlt mir wertvolle Zeit!“

Situation 3:
Obwohl Sie Ihre Mitarbeiter aktiv in die Verantwortung für neue Aufgaben einbeziehen, zeigen zwei Kollegen nur mäßigen Einsatz. Immer wieder verpassen sie Chancen, das Projekt voranzubringen. Sie denken sich: „Ich bin doch hier nicht der Hausmeister – was muss passieren, damit Ihr mehr Commitment, Aktivität und Verantwortung zeigt?“

Ich wollte die Welt verändern
es änderte sich nichts
Ich änderte mich selbst
da änderte sich die Welt.

(Aristoteles)

Mit den folgenden 5 Tipps kommen Sie entspannt ans Ziel und nachhaltig. Sie agieren als Führungskraft, nicht nur als Chef.

Tipp 1: Achtung, Schublade! 

Ein Mensch verhält sich nicht so, wie wir wollen: Oft landet er dann vorschnell in einer Schublade. Wir urteilen und stempeln ihn als faul oder dumm ab, als Spießer oder Bremser. Damit sehen wir aber nie den ganzen Menschen mit all seinen unterschiedlichen Hintergründen und Facetten und uns entgehen positive Dinge. Denn:

 

Tipp 2: Jedes Verhalten bringt eine Stärke mit sich

Auch wenn es Ihnen schwerfällt: Fahnden Sie nach den positiven Dingen, die sich hinter Verhaltensweisen verbergen. Alles hat auch seine gute Seite! Der mitteilsame Kollege, der Sie mit seinen Geschichten aufhält, ist zum Beispiel kommunikativ und gibt sein Wissen gerne weiter.

 

Tipp 3: Ursachenforschung: Das Grundmotiv des Mitarbeiters

Jeder Mensch hat mindestens ein primäres Motiv, das der Motor seines Handelns ist. Der mitteilsame Mitarbeiter zum Beispiel, Sie erinnern sich, hat wahrscheinlich das Motiv „soziale Anerkennung / Aufmerksamkeit“ darauf ist er aus. Fragen Sie sich also: Wie können Sie diesem Mitarbeiter die Aufmerksamkeit geben, die er braucht? Und: Wie können Sie seine Mitteilsamkeit positiv nutzen?

Wenn Sie es als Führungskraft schaffen, ein Gespür dafür zu entwickeln, was Ihre Mitarbeiter wirklich antreibt, haben Sie den Schlüssel in der Hand. Sie erreichen Ihre Leute emotional und können sie motivieren führen und nicht nur der Chef sein.

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Tipp 4: Was wollen SIE wirklich?

Hand aufs Herz – worum geht es Ihnen wirklich? Und im Umgang mit den Mitarbeitern: Können Sie andere Handlungsmotive anerkennen? Sind Sie wirklich bereit, die möglicherweise von Ihren eigenen abweichenden Motive zu erkennen, sie zu akzeptieren und mit ihnen zu arbeiten? Wir sind wieder beim Beispiel des redefreudigen Mitarbeiters: Nur wenn Sie auch ihm helfen, Erfolge zu haben (Aufmerksamkeit!) und ihn dafür loben (Anerkennung!), erreichen Sie ihn als Führungskraft. Bei seinen Wurzeln. Er wird es Ihnen danken.

Und wie geht das? Stellen Sie sich ein paar Fragen:

  • Was genau stört mich?
  • Verhält sich der Mitarbeiter immer „falsch“ oder nur in bestimmten Situationen? Welchen?
  • Bringt er trotzdem die Leistung, die Sie von ihm fordern?
  • Was müsste für ihn verändert werden, damit sein (noch störendes) Verhalten zu einer Stärke wird?
  • Welche Win/Win-Situationen gibt es schon jetzt zwischen Ihnen?

 

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie jemanden schwierig finden, hat das fast immer auch mit Ihnen zu tun. Es geht nicht um „Schuld“ oder deren Verteilung, sondern darum, zu analysieren: Was genau stört Sie an ihrem schwierigen Mitarbeiter und was hat das mit Ihnen selbst zu tun?
 

Tipp 5: Fördern Sie aktiv das Potenzial Ihres Mitarbeiters

Ein Chef kann natürlich seinem Mitarbeiter, der sich störend verhält, sagen, dass er damit aufhören soll. Eine Führungskraft aber, die auf nachhaltig gute Zusammenarbeit setzt, geht einige Schritte weiter:


Praktische Tipps für nachhaltige Mitarbeitergespräche

  • Schaffen Sie eine gute, freundliche Atmosphäre.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie unter vier Augen und ungestört sind.
  • Geben Sie zeitnah Feedback (1-3 Tage)
  • Wenden Sie die Feedback-Methode an: Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch.
  • Der Mitarbeiter sollte erfahren, was er ganz konkret an seinem Verhalten ändern soll
  • Bevor Sie Ihren Mitarbeiter kritisieren: Haben Sie ihm genügend Anerkennung gegeben? Wenn die Balance nicht stimmt, kann das zu Lustlosigkeit führen und demotivieren. Das ist kontraproduktiv.
  • Fragen Sie Ihren Mitarbeiter nach seinen Ideen für eine konstruktive Lösung.
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Sie möchten mehr darüber wissen, wie Sie Menschen inspirieren, überzeugen und bewegen?

 

Sie möchten endlich …
 

  • Ihren eigenen Führungsstil kennen lernen?
  • die grundlegenden Verhaltensstile und Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter und Kollegen erkennen?
  • Menschen verstehen und wertvolle Beziehungen zu Mitarbeitern aufbauen?
  • Ihre Knackpunkte in der Mitarbeiterführung analysieren und effizienter damit umgehen?


Dann melden Sie sich kurz telefonisch oder per E-Mail bei mir. Sie erhalten weitere Informationen zum individuellen Coaching für Führungskräfte. 

 

Lydia Weiß

Tel. Büro: 08141 3871769, E-Mail: kontakt@lydiaweiss.de

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